Wir als NEV sind der Meinung, dass ein späterer Schulbeginn für die höheren Jahrgangsstufen gut vertretbar und als Versuch angegangen werden sollte.

Diverse Gutachten bestätigen immer wieder, dass Jugendliche ab ca. 12 Jahren, aufgrund der hormonellen Umstellung, einen veränderten Schlaf-Wachrhythmus durchleben und sie somit durchaus von einem späteren Schulbeginn profitieren würden.
Ausgeschlafen und ausgeruht im natürlichen Rhythmus, können diese Schüler/innen dem Unterrichtsgeschehen folgen.

Der NEV fordert sein langem die gebundene Ganztagesschule, in dieser ist der spätere Schulbeginn auch gut umsetzbar.
Ein späterer Schulbeginn heißt auch für die Lehrkräfte länger in der Schule zu sein, somit könnte durchaus ein gebundener Ganztag mit pädagogischen Tandems von der 7. bis zur 10. Klasse umgesetzt werden.
Dies ist aber auch außerhalb des Ganztags umsetzbar.

Sowohl Schüler/innen als auch Lehrkräfte können von diesem Versuch profitieren.

• Ausgeschlafenere Schüler/innen
• gebundener Ganztag (bessere Aufteilung des Schultages/ Projektarbeiten sind möglich)
• Pädagogische Tandems aus Lehrkraft und Sozialpädagogen in den Klassen anstreben
• mehr Bezug zueinander (Lehrkraft – Schüler/in)
• Entzerrung des öffentlichen Nahverkehrs

Klar Kompromisse wird es auf jeder Seite geben müssen, aber ohne Versuch keine Ergebnisse.
Somit fordern wir als NEV, dass sich möglichst viele Schulen, in möglichst allen Stadtteilen, aus allen Schularten an diesem Pilotprojekt teilnehmen, um den Schülern/innen, Lehrkräften und Eltern die Möglichkeit geben, sich darauf einzulassen und gemeinsame Erfahrungen sammeln.

Als Elternvertretung stehen auch wir als Ansprechpartner und Verbindungsstelle zwischen Eltern und Schule gerne und jederzeit zur Verfügung.

An der Befragung der Beteiligten und Evaluation zum späteren Schulbeginn beteiligt sich der NEV gern.

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