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„Wenn das Abi zur Qual wird“…..

….. so lautete gestern eine Überschrift bei der Süddeutschen Zeitung. Dahinter verbirgt sich die Leidensgeschichte eines Jungen, der im Gymnasium innerhalb kürzester Zeit scheiterte.

Viele unserer Gespräche mit Eltern drehen sich um das gleiche Thema. Zu lange wird innerhalb der Familien gestritten, Hausarrest erteilt, Fußball spielen oder Freunde/Freundinnen treffen verboten und massenweise Nachhilfe finanziert, bevor die Einsicht kommt, dass die Schulart nicht passt.

Seit vielen Jahren weisen wir immer wieder auf die vielen verschiedenen Bildungswege hin. Es muss nicht immer das Gymnasium oder die Realschule sein. Der Bildungsweg läuft nicht gradewegs auf das Abitur hin. Und das Abi ist auch nicht das Maß aller Dinge.

Wichtig ist einzig und allein das Kind. Das Wohlbefinden, soziale Kontakte, Freude am Lernen und natürlich Freitzeitaktivitäten sind für Kinder und Jugendliche wichtig, um für das Leben in der Erwachsenenwelt bereit zu sein. Doch leider führt der Zwang den direkten Weg zum Abitur zu nehmen immer wieder zu Burn out schon in jungen Jahren. Hier ist ein Entgegenwirken nötig.

Unser Rat an alle Eltern, den wir gebetsmühlenartig ausgeben, ist Gelassenheit. Kinder und Jugendliche gehen mit Unterstützung der Eltern ihren Weg, finden ihren Platz in der Gesellschaft. Manchmal auch ohne Abitur.

Den Artikel „Wenn der Abi-Zwang zur Qual wird“ finden Sie hier:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/uebertritt-wenn-der-abi-zwang-zur-qual-wird-1.3497866